SPD Schwäbisch Gmünd

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Gmünder SPD stellt Kandidaten und Kandidatinnen für Gemeinderat und Kreistag auf

Der Stadtverband der SPD Schwäbisch Gmünd hat am vergangenen Samstag in Straßdorf in einer Nominierungsversammlung die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt. Im vollen Saal  wurden in kämpferischer Stimmung Kandidaten vorgestellt, politische Inhalte transportiert und Bürger begrüßt, die sich dieses Jahr erstmalig kommunalpolitisch einbringen wollen. Für kommunalpolitisch engagierte Väter und Mütter wurde eine Kinderbetreuung angeboten. Die Liste der SPD wird sowohl für den Kreistag als auch für den Gemeinderat wieder von der erfahrenen Kreisrätin und Gemeinderätin Sigrid Heusel angeführt: "Ich bin stolz darauf, dass es uns als Partei auch in diesen bewegten Zeiten gelungen ist, eine ausgewogene und bunte Liste zu nominieren, die unsere Stadt in Gänze abbildet", so Heusel. Stadtrat und Ortsvereinsvorsitzender von Schwäbisch Gmünd Tim-Luka Schwab zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden: "Meine Generation ist nicht mehr so einfach für kommunalpolitische Arbeit zu gewinnen. Umso bemerkenswerter finde ich, dass viele junge Leute zum ersten Mal bei uns kandidieren wollen. Das motiviert mich auch persönlich". SPD Kreisvorsitzender Jakob Unrath wies in seiner Rede auch auf die Europawahl hin: "Es gibt eine direkte Verbindung des politischen Geschehens in der EU bis zur Arbeit in den kommunalen Gremien. Wir als SPD sehen das große Ganze und wollen unsere sozialdemokratischen Akzente für eine faire Zukunft für alle überall stark machen", so Jakob Unrath. Die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende und Ortsvereinsvorsitzende SPD Schwäbischer Wald, Ulrike von Streit, leitete die Versammlung und wies auf den Jahrestag des rassistischen Anschlags von Hanau am 19. Februar hin: "Angesichts der menschenverachtenden Pläne der Antidemokraten und Extremisten wissen wir, dass sich Hanau  wiederholen kann, wenn wir einfach zusehen, wie diese Personen ihre gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gezielt nutzen, um zu hetzen und zu mobilisieren." Stellvertrende Stadtverbandvorsitzende Miriam Weber fügt hinzu: "Das starke Signal der Zivilgesellschaft in den letzten Wochen hat auch uns als Partei in Gmünd bestärkt und uns neue Weggefährten beschert. Gemeinsam werden wir uns weiterhin für eine lebenswerte Stadt für alle  Gmünder einsetzen."

 

Michael Deusch zum SPD-Stadtverbandsvorsitzenden gewählt

Optimismus, Gestaltungswillen und Nachhaltigkeit zentrale Anliegen

Der SPD-Stadtverband Schwäbisch Gmünd hat auf seiner Hauptversammlung Michael Deusch zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Stadtverband ist der Zusammenschluss aller SPD-Ortsvereine im gesamten Gmünder Stadtgebiet.

Deusch (Lehrer am Landesgymnasium, Mitglied im GEW-Kreisvorstand und Vorsitzender des Personalrates am Landesgymnasium) stellte in seiner Antrittsrede für die SPD Optimismus, Gestaltungswillen und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Ausführlich ging er auf die aktuelle Bildungspolitik im Land ein. „Chaos gab es mit Frau Eisenmann als Kultusministerin schon lange vor Corona“, stellte der Bildungsfachmann fest. Bewährte Strukturen auf Ebene der Regierungspräsidien und der Fortbildungsinstitute wurden von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt umgekrempelt mit der Folge, dass jetzt in der besonderen Corona-Situation kaum etwas zuverlässig funktioniere. Die Eltern, Lehrer und Schüler würden weitgehend allein gelassen, müssten mit der Situation selbst fertig werden, weil zuverlässige und praktikable Vorgaben fehlen. Davon ganz besonders betroffen seien die Grundschulen. Es sei völlig unverständlich, wie unvorbereitet die Landesregierung jetzt auf die erneut steigenden Corona-Zahlen sei. Großen Nachholbedarf sieht Michael Deusch auch bei der Infrastruktur für den digitalen Unterricht. Hier würden die vom Bund bereitgestellten Digitalisierungsmittel kaum abgerufen, die dringend  gebraucht würden.   

Michael Deusch gab dann einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben der Gmünder Sozialdemokraten. Ganz oben auf der Agende stehen dabei die beiden im kommenden Jahr stattfindenden Wahlen. „Zur Landtagswahl im März sind wir gut aufgestellt. Mit einem hervorragenden Kandidaten vor Ort und mit Andreas Stoch als Spitzenkandidaten im Land“. Andreas Stoch, so konnte Michael Deusch berichten, würden sich viele Praktiker in den Schulen sofort wieder als sachkundigen Kultusminister zurückwünschen.

Die gute Arbeit der sozialdemokratischen Bundesminister habe sich in der Krisensituation bewährt. Dies sei eine gute Grundlage für die Wahlentscheidung im Herbst des nächsten Jahres. Michael Deusch rief die Gmünder Sozialdemokraten zu Optimismus auf. „Wir wollen auch die hervorragende Arbeit unserer Stadtratsfraktion nach Kräften unterstützen“, sagte er. „Gerade bei der aktuellen Debatte um die Amazon Ansiedlung und zur Förderung des Einzelhandels zeigt sich, wie wichtig eine starke Stimme der Sozialdemokraten im Gemeinderat ist“.

SPD-Landtagskandidat Jakob Unrath strahlte bei seinem Redebeitrag vor den Gmünder Sozialdemokraten große Zuversicht aus. „Ich will, dass im nächsten Stuttgarter Landtag wieder ein SPD-Abgeordneter für Schwäbisch Gmünd vertreten ist“, benannte er sein Ziel. Die Phase mit nur einem Abgeordneten im Landtag habe Gmünd nicht gutgetan. In Baden-Württemberg sei die SPD inzwischen die einzige Partei, die glaubwürdig für eine sozial-ökologische Politik stehe. Es gelte für die Zukunft die Themen Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit immer gemeinsam zu betrachten.

Bei den weiteren Wahlen zum Vorstand des SPD-Stadtverbandes ergaben sich folgende Ergebnisse: stellvertr. Vorsitzende wurden Dorothee Henkel und Marco Grimmeisen, Schriftführer Markus Stich, Kassiererin Gisela Heier.    

Bild: SPD-Stadtverbandsvorsitzender Michael Deusch (links) mit Landtagskandidat Jakob Unrath

Genossinnen und Genossen zeigen klare Kante gegen Rechts!

Zahlreiche Genossinnen und Genossen nahmen an den Protesten gegen die Kundgebung der AfD teil. Die Gmünder Sozialdemokratie kämpft für eine offene und tolerante Gesellschaft, Rassismus und Rechtsextremismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft!

 

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Die FDP blockiert das Gesetz kurz vor den wichtigen Verhandlungen auf EU-Ebene. Damit schwächt sie die Wirtschaft und verspielt Deutschlands Vertrauen in Europa, sagt Dagmar Schmidt. „Viele deutsche Unternehmen haben auf das europäische Lieferkettengesetz gehofft. Die FDP setzt durch ihre Ablehnung Deutschlands Vertrauen in Europa aufs Spiel. Im Gegensetz zu Hubertus Heil, der Kompromisse zu… Dagmar Schmidt zum EU-Lieferkettengesetz weiterlesen

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