Rente sichern, statt Beiträge senken!

Veröffentlicht am 28.08.2012 in Pressemitteilungen

Die Planung der Bundesregierung, die Rentenbeiträge ab 2013 abzusenken und damit die Rentenkasse zusätzlich zu belasten, ist ein Affront gegenüber der heutigen jungen Generation und ignoriert eine langfristige Sicherung des Rentensystems.

Wer jetzt die Rentenbeiträge senkt, forciert vermeidbare Rentenkürzungen in Zukunft im großen Stil. Die geringfügige Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch eine Beitragssenkung von 19,6 auf 19 Prozent, so wie von der Bundesregierung geplant, steht in keinem Verhältnis zur Absenkung des Rentenniveaus zukünftiger Generationen. Durchschnittsverdiener_innen hätten zwar im nächsten Jahr bis zu 7,80 Euro mehr im Monat im Geldbeutel, würden aber bei einer Rentenabsenkung auf 43 Prozent im Vergleich zu heute mehr als 150 Euro Rente pro Monat verlieren.

Eine soziale generationsübergreifende und vorausschauende Politik sieht anders aus. Daher fordern die Jugendorganisationen des „Änder das“ Bündnisses, statt der geplanten Beitragssenkung die Festschreibung des Rentenniveaus auf 50 Prozent und die Wieder-Absenkung des Renteneintrittsalters auf 65.

Nach einer aktuellen repräsentativen forsa-Umfrage wird das Jugendbündnis in ihrer Ablehnung zur Senkung des Beitragssatzes von 86 Prozent der jungen Generation bis 29 Jahre unterstützt.

Unser Ziel ist es, Altersarmut dauerhaft zu verhindern. Voraussetzung dafür ist es, jungen Berufseinsteiger_innen eine planbare und existenzsichernde sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu ermöglichen. Heute ist etwa ein Fünftel der unter 35jährigen befristet beschäftigt, jede bzw. jeder Zehnte arbeitet derzeit in Leiharbeit oder als Minijobber_in. Die Ausbreitung der Minijobs ist vor allem ein Problem für junge Frauen: jede Zehnte hat einen Minijob, bei den Männern sind es vier Prozent.

Bei den Betroffenen sind unfreiwillige Brüche in ihren Erwerbsbiografien, geringe Einzahlungen in die Sozialversicherungen und damit Armut im Alter vorprogrammiert. Das Bündnis fordert daher eine Regulierung der Leiharbeit, die Abschaffung derzeit bestehender Minijobs und einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro.

Wer wir überhaupt sind? Das Bündnis „Änder das“. Wir sind Jugendverbände, die sich gegen die jugendfeindliche schwarz-gelbe Regierungspolitik stellen und eine Alternative aufzeigen. Mit dabei sind die DGB-Jugend, die Jusos, die Naturfreundejugend, die Grüne Jugend, die BUNDJugend, der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland, die Falken und das Jugendwerk der AWO.

 

Homepage Jusos Schwäbisch Gmünd

 

News von der SPD

15.08.2022 12:18 Kanzler Olaf Scholz
„WIR STEHEN ZUSAMMEN“ Kanzler Olaf Scholz hat angesichts des Kriegs in Europa und der steigenden Preise zum Zusammenhalt aufgerufen. Allen werde geholfen, um gut durch den Winter zu kommen. Die Lage im Herbst und Winter werde schwierig, man sei aber vorbereitet, „damit wir als Land gemeinsam durch diese Zeit gehen können, damit wir zusammenstehen“, sagte… Kanzler Olaf Scholz weiterlesen

15.08.2022 12:00 Spitzensportförderung neu denken
Anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Analyse der staatlich geförderten Spitzensportentwicklung „Warum ist es uns das wert?“ von Athleten Deutschland e.V., fordert die SPD-Fraktion im Bundestag, die finanzielle Spitzensportförderung zu reformieren. „Athleten Deutschland legt mit der heute veröffentlichten Analyse den Finger in die Wunde der deutschen Spitzensportförderung. Auch im Sportausschuss Anfang Mai gingen die Stellungnahmen der… Spitzensportförderung neu denken weiterlesen

11.08.2022 16:19 Kanzler Scholz in der Bundespressekonferenz
„Niemand wird alleine gelassen“ Auf seiner ersten Sommer-Pressekonferenz als Bundeskanzler hat Olaf Scholz über den Krieg in der Ukraine, steigende Preise und die Energieversorgung gesprochen – und die Entschlossenheit der Bundesregierung betont, die Menschen in Deutschland weiter zu entlasten. „Wir werden alles dafür tun, dass die Bürgerinnen und Bürger durch diese schwierige Zeit kommen.“ weiterlesen auf bundesregierung.de

10.08.2022 16:16 Entlastungsimpuls ist richtig und notwendig
Die vorgeschlagenen Maßnahmen von Bundesfinanzminister Christian Lindner würden aber hohe Einkommen besonders stark entlasten und sind damit sozial noch nicht ganz ausgewogen, sagt SPD-Fraktionsvize Achim Post. „Ein weiterer kräftiger Entlastungsimpuls bis in die Mitte der Gesellschaft ist richtig und notwendig. Die vorgeschlagenen Maßnahmen von Bundesfinanzminister Lindner würden aber hohe Einkommen besonders stark entlasten und sind damit… Entlastungsimpuls ist richtig und notwendig weiterlesen

08.08.2022 15:37 Fall Schlesinger zeigt: Öffentlicher Sektor braucht bessere Compliance-Strukturen
Angesichts des Rücktritts von rbb-Intendantin Patricia Schlesinger fordert die SPD-Bundestagsfraktion neue Transparenz- und Compliance-Strukturen für Körperschaften öffentlichen Rechts sowie für alle öffentlichen Einrichtungen und Verantwortliche für öffentliche Gelder. „Der Rücktritt von Patrica Schlesinger als Chefin des Rundfunk Berlin-Brandenburg ist vor dem Hintergrund der Ereignisse folgerichtig. Es liegt nun in den Händen der verantwortlichen Gremien, die… Fall Schlesinger zeigt: Öffentlicher Sektor braucht bessere Compliance-Strukturen weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de

Counter

Besucher:2
Heute:30
Online:1