DITIB-Gemeinde möchte Bildungschancen für ihre Kinder erhöhen

Veröffentlicht am 24.05.2009 in Ortsverein

Bildungsgrundlagen werden in der Familie gelegt, so die Stadträte Bilal Dincel und Daniela Maschka-Dengler, die einer Einladung der DITIB-Gemeinde zu Schwäbisch Gmünd folgten.

Der Vorsitzende der DITIB-Gemeinde zu Schwäbisch Gmünd, Ismail Öztürk und Imam Adem Sert zeigen immer wieder starkes Interesse an Bildungs- und Erziehungsthemen. Entsprechend freundlich wurden die SPD-Stadträte Bilal Dincel und Daniela Maschka-Dengler im Garten der DITIB-Moschee von beiden Herren begrüßt.
Dort wartete bereits eine interessierte Zuhörerschaft von über 30 Personen. In einem zweisprachigen Impulsreferat erklärten sie, dass die Grundlagen für einen gelungenen Bildungswerdegang bereits vor dem Kindergartenalter gelegt werden müssen. Dabei gehe es nicht um rechnen oder lesen, sondern vor allem darum, dass viel und ausgiebig mit dem Kind geredet werde. Je intensiver man sich mit Babys und Kleinkindern aktiv beschäftige, desto besser werden Grundlagen für ein leichteres Lernen in der Schule gelegt. Dabei sei es egal in welcher Sprache gesprochen werde. Besonders hoben beide Referenten hervor, wie wichtig es sei, dass auch junge Kindergartenkinder ihren Kindergartenbesuch immer zu einer gleichen Zeit und vor allem regelmäßig tätigen. Diese Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit erleichtere es den Kindern später, dies alles als Selbstverständlichkeit im Schulbesuch problemlos bewältigen zu können. Die Referenten stellten auch die Frage, weshalb früher alle Kinder ihre Schuhe binden konnten und in der Lage gewesen waren, den Mittagstisch perfekt decken zu können. Heute gebe es immer mehr Kinder, die diese zu Hause nicht mehr lernen dürften. Da gesunde Kinder in der Regel sehr lernbegierig und neugierig seien, müsse das Elternhaus dies auch als Aufgabe verstehen, dieses zu fördern. Um den Reiz des Vorlesens erfahrbar zu machen, wurden die meist männlichen Zuhörer mit einem kurzen Märchen verwöhnt. Entspannte und schmunzelnde Gesichter zeigten sehr deutlich, wie wohltuend eine vorgelesene Geschichte ist. So konnten Bilal Dincel und Daniela Maschka-Dengler verdeutlichen, das Vorlesen oder gemeinsames Lesen die Phantasie und Kreativität anrege. Diesen Vorteil bittet kein Fernseher oder Computer. Um diesen Punkt noch zu vertiefen, wurden im Anschluss 15 zweisprachige Kinderbücher an die gestandenen Männer verteilt, die von diesen genüsslich durchgeblättert wurden. Im anschließenden offenen Gespräch äußerte u.a. ein Zuhörer, dass er glaube, dieser Vortrag sei für sie als Männer wichtig gewesen, dass er doch auch für die Frauen angeboten werden solle. Die Referentin bestätigte, dass Erziehung die Aufgabe von Frauen und Männer sei und deshalb bereits am 14. Juni nachmittags für Frauen ein weiterer Termin stattfinden werde. Beide Referenten setzen sich dafür ein, dass ein zweisprachiger Vorlesenachmittag in Schwäbisch Gmünd installiert werden soll. Hierzu werden Kontakte zum Verein zur Leseförderung e.V. Waiblingen geknüpft, die damit schon wertvolle Erfahrungen gemacht haben.

 

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