SPD Schwäbisch Gmünd

Junge Union und Scheffold sollen Klarheit schaffen!

Veröffentlicht am 19.04.2010 in Jusos in Aktion

Die Jusos Schwäbisch Gmünd kritisieren die von der JU Göppingen aufgestellte „Eislinger Erklärung“ und fordern zugleich die JU Schwäbisch Gmünd und den Landtagsabgeordneten Dr. Scheffold auf sich von den Aussagen der Nachwuchsorganisation im Nachbarkreis deutlich zu distanzieren.

„Die JU Göppingen fischt am rechten Rand und tritt mit ihren Aussagen gezielt auf einzelne Bevölkerungsgruppen ein. Das ist feige und einer demokratischen Diskussionskultur unwürdig“, so Ulrike von Streit von den Jusos. „Dass gerade das vom Verfassungsschutz beobachtete rechtradikale Blatt „junge Freiheit“ die Thesen der JU aufnimmt, müsse diese deutlich zum Nachdenken anregen“, mahnt von Streit. Wer eine radikale Abkehr von der Gleichberechtigung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften sowie „eine konsequente Ablehnung muslimischer Elemente in der Öffentlichkeit“ fordere, benutze die gleiche Sprache wie die NPD. „Das sich eine politische Jugendorganisation so billig auf Kosten von Migranten, Homosexuellen oder Frauen zu profilieren versuche, ist geschmacklos, so das Vorstandsmitglied Jakob Unrath. Auch müsse die JU klar benennen, was sie damit meint, wenn sie von einer „punktuellen Abkehr von der Selbstgeißelung mit den Verbrechen des Dritten Reiches“ spricht, fordert Vatan Ukaj.

Die Jusos Schwäbisch Gmünd fordern gleichzeitig die Gmünder JU sowie auch den Gmünder CDU Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Scheffold auf sich von diesem „Erneuerungsbestreben“ des Parteinachwuchses im Nachbarkreis zu distanzieren und zu den Aussagen ihre Positionen zu benennen. „Die JU darf nicht den Eindruck erwecken, dass sie rechtsradikalen Kreisen eine politische Heimat bietet“, so die Jusos abschließend.

Homepage Jusos Schwäbisch Gmünd

 

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